Ausbildungsfinanzierung

Ausbildungspauschale

Die Finanzierung der Pflegeausbildung fußt seit Einführung der Generalistik auf einem Solidarsystem. Grundlage ist die Pflegeausbildungs-Finanzierungsverordnung (PflAFinV).

Alle (d.h. Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, soziale Pflegeversicherung und das Land SH) zahlen in den Ausbildungsfonds ein. Träger, die ausbilden, bekommen derzeit pro Schüler*in eine Pauschale von 7.800 Euro aus diesem Topf ausgezahlt, die für die Deckung der Ausbildungskosten vorgesehen ist: Insbesondere Kosten rund um Praxisanleitung (Fort- und Weiterbildung, Personalkosten, Arbeitsmittel etc.), Fahrkosten, Arbeitskleidung etc. können so vom Ausbildungsträger gedeckt werden. Dazu kommt die Refinanzierung des Ausbildungsgehalts zu 100 % im 1. Lehrjahr. Im 2. und 3. verbleibt die Wertschöpfung beim Träger: stationär 1:9,5 und ambulant 1:14 im Verhältnis eines monatlichen Fachkraft- Gehaltes.

Da es sich um eine Pauschale handelt, erfolgt keine Prüfung der Mittelverwendung. Jedoch wird geprüft, ob die Ausbildung gemäß den Anforderungen durchgeführt wurde, also ob tatsächlich ausgebildet wurde.

Die Ausbildungspauschale wurde für die Jahre 2022 und 2023 neu verhandelt.

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