Ausbildungsfinanzierung

Ausbildungspauschale

Die Finanzierung der Pflegeausbildung funktioniert seit Einführung der Generalistik als Solidarsystem. Grundlage ist die Pflegeausbildungs-Finanzierungsverordnung (PflAFinV).

Alle (d.h. Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, soziale Pflegeversicherung und das Land SH) zahlen in den Ausbildungsfonds ein. Träger, die ausbilden, bekommen pro Schüler*in eine Pauschale von 7.800 Euro aus diesem Topf ausgezahlt, die für die Deckung der Ausbildungskosten vorgesehen ist: Insbesondere Kosten rund um Praxisanleitung (Fort- und Weiterbildung, Personalkosten, Arbeitsmittel etc.), Fahrkosten, Arbeitskleidung etc. können so vom Ausbildungsträger gedeckt werden. Dazu kommt die Refinanzierung des Ausbildungsgehalts zu 100 % im 1. Lehrjahr. Im 2. und 3. verbleibt die Wertschöpfung beim Träger: stationär 1:9,5 und ambulant 1:14 im Verhältnis eines monatlichen Fachkraft- Gehaltes.

Da es sich um eine Pauschale handelt, erfolgt keine Prüfung der Mittelverwendung. Jedoch wird geprüft, ob die Ausbildung gemäß den Anforderungen durchgeführt wurde, also ob tatsächlich ausgebildet wurde.

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